Dr. Werner Loch |
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Vorlesung: 3D-Grafik mit Open
Inventor
WS 2007/08
Zur
Programmierung von 3D-Grafik werden
heutzutage hauptsächlich professionelle Programmbibliotheken
verwendet. Sie
ermöglichen die Programmierung von 3D-Modellen und das Rendern
dieser
Modelle. Die bekanntesten Bibliotheken dafür sind OpenGL
und DirectX.
Open
Inventor ist ein objektorientiertes Toolkit zur Programmierung von
dreidimensionalen Graphiken. Es besteht aus einer Sammlung von Objekten
und
Methoden, mit denen man interaktive 3D-Graphikapplikationen erstellen
kann. Das
Toolkit ist in C++ geschrieben. Open
Inventor basiert
auf OpenGL, hat aber ein objektorientiertes
Modell, den Szenengraphen.
Zusätzlich zu den Fähigkeiten von OpenGL für das Rendern
von Szenen
bietet
Open Inventor eine bessere Unterstützung für Interaktionen
mit dem Modell und für das programmatische Verändern der
Modelle
nach dem Rendern. Außerdem gibt es in Open
Inventor spezielle Komponenten für die Integration in grafische
Benutzungsoberflächen, mit denen der Benutzer komplexe
Änderungsoperationen am
Modell vornehmen kann. Mit Open Inventor lassen sich somit
einfacher interaktive Programme
erstellen als mit OpenGL, welches sich eher als eine
Hardware-unabhängige
Render-Engine versteht.
In der
Vorlesung werden die Grundlagen
für das Programmieren mit Open Inventor gelegt, in den
Übungen werden mit dem Open Inventor Clone Coin3D dann
ausgewählte Programmierbeispiele behandelt.
Übungen:
Beispiel-Material zum Download: