Fachbereich 5 Informatik und Sprachen

1. Köthener Spielecamp für Schüler

Die Spieleprogrammierung ist wohl eines der faszinierendsten und auch spannendsten Gebiete innerhalb der Informatik. Die Faszination beruht dabei vor allem auf der Tatsche, dass hier Programme entwickelt werden, die uns ständig neue virtuelle Welten erschließen können, in die wir eintauchen und die wir selbst gestalten und beeinflussen können. Es liegt an uns, wie eine Geschichte, wie ein Abenteuer ausgehen wird, welche Missionen, Aufgaben, Erfolge, Gefahren und welche Freunde wir in diesen Welten erwarten und finden werden.

Die Programmierung eines Computerspiels  berührt viele Gebiete der Informatik. So werden unter anderem,  grundlegende Kenntnisse in den Bereichen Mathematik, Programmierung, Betriebssysteme, Softwaretechnik, Digitale Medien, Datenbanksysteme, Künstliche Intelligenz, Computergrafik, Projektmanagement, Lokalisierung und Usability benötigt. Diese Kenntnisse  sind heute eine wesentliche Voraussetzung, um in großen Teams zu arbeiten und zu kommunizieren.

Die Programmierung eines Computerspiels erfolgt heute natürlich nicht mehr durch eine einzelne Person im „stillen Kämmerlein“. Große Produktionen veranschlagen heute teilweise Millionenbudgets. Teams von bis zu 300 Personen arbeiten zwischen 8 Monaten und 3 Jahren an einem Titel.

Das Ziel des 1. Köthener Spielecamps wird es sein, ein kleines Spiel mit einer relativ einfachen Spielmechanik zu realisieren. Die Teilnehmer erhalten dabei einen kurzen Überblick zu grundlegenden Methoden der Spielmechanik, welche in fast allen Spielen von grundlegender Bedeutung sind.

Ausgehend von einer Spielidee wird diese in einzelne Teilaufgaben gegliedert, um die einzelnen Anforderungen an die Spielmechanik zu definieren. Schrittweise  werden darauf aufbauend die Teilaufgaben analysiert und mögliche Lösungswege beschrieben. Diese werden anschließend auf Basis des Autorensystems Flash und der Scriptsprache  ActionScript implementiert und getestet.

Wichtig ist und bleibt dabei aber immer der Spaß an der Sache selbst und die Freude darüber, ein erstes eigenes kleines Spiel programmiert zu haben. Diese Freude war den Teilnehmern anzusehen, als sie am letzten Tag ihre Teilnahmeurkunden erhielten.

Ein Ergebnis ...

... von Markus Bergt aus Leau (Bernburg)

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